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Neue Lebensformen, neue Bedürfnisse, neue Angebote

1970 - 2003
Das moderne, gesellschaftliche Leben in der Agglomeration unterscheidet sich in zahlreichen Facetten von den traditionellen Lebensweisen aus der ersten Jahrhunderthälfte. Genauso wie heute verschiedene Kulturen in Wallisellen zusammen wohnen, gestalten die Menschen ihre Lebensweise stärker nach den individuellen Bedürfnissen als nach gesellschaftlich bindenden Regeln. So sind etwa die Frauen seit den siebziger Jahren immer stärker und prägender in den Erwerbsprozess eingetreten, was zur Folge hat, dass ausserfamiliäre Betreuungsformen für die Kinder markant an Bedeutung gewonnen haben. Auch das Freizeitverhalten wandelt sich stark und orientiert sich dank der gestiegenen Mobilität am Freizeitangebot der Stadt Zürich.

Auf diese Veränderungen müssen die gesellschaftlichen Kräfte in Wallisellen reagieren. Die Gemeinde trägt diesem Umstand Rechnung. So wird das kulturelle und sportliche Angebot sukzessive erweitert, die Naherholungsräume werden geschützt und in ihrer Attraktivität erhöht, für die Sportbegeisterten stehen zahlreiche Sportstätten, wie das Sport- und Erholungszentrum, das modernisierte Freibad und das Hallenbad, eine Curlinghalle und vieles mehr zur Verfügung.

Aber auch die Kirche reagiert auf die neue Situation. Sie baut ihr Angebot ausserhalb der eigentlichen Gottesdienste deutlich aus und zwar sowohl für die ältere Bevölkerung als auch für die Jugendlichen. So eröffnet sie im ehemaligen Pfarrhaus an der Rotackerstrasse 47 ein Jugendhaus, das von der Walliseller Jugend zwar gerne und intensiv genutzt, von der Nachbarschaft aber nicht immer als Wohltat empfunden wird.

Bild: Billard im Jugendhaus an der Rotackerstrasse. Der Jugendtreff ist sehr beliebt bei den Walliseller Jugendlichen.