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Die Werke stellen auf 100 Prozent erneuerbare Energien um

2011

Anfang 2011 stellt die werke versorgung wallisellen ag ihre Stromversorgung um und liefert den Walliseller Haushalten als Standard nur noch Energie aus erneuerbaren Quellen. Dass sie das tut, ohne die betroffenen Privatkunden adäquat zu informieren, stösst in bürgerlichen Parteien auf Kritik. Der Wechsel kostet einen durchschnittlichen Haushalt nämlich 40 Franken mehr pro Jahr. Wer den tariflich günstigeren Basismix aus erneuerbaren Energien und Atomstrom erhalten will, muss ihn ausdrücklich verlangen.

Die Werke holen das Versäumnis nach und verschicken eine Karte, auf der die Kundinnen und Kunden das von ihnen gewünschte Strompaket ankreuzen können. Erfreulicherweise entscheiden sich drei Viertel von ihnen für die teurere Variante ohne Atomstrom – ganz im Sinne ihrer mit dem Energiestadt-Label ausgezeichneten Wohngemeinde.

Energie aus Holz
Auch das Holzheizkraftwerk Aubrugg, das am 22. März 2011 offiziell eröffnet wird, passt bestens in die Energieversorgungsstrategie der Gemeinde. Erbaut und betrieben von der HHKW Aubrugg AG, liefert es seit dem Oktober 2010 Wärme für 23'000 Haushalte und Strom für rund 10'000 Wohnungen. Die aus der Holzverbrennung gewonnene Heizenergie wird in das Fernwärmenetz des Wärmeverbunds Zürich Nord und Wallisellen eingespiesen, der Strom in das Netz der Elektrizitätswerke Zürich. Das Holz, ebenfalls eine erneuerbare Energiequelle, wird in einheimischen Wäldern geschlagen, zu Holzschnitzeln verarbeitet und in einer Halle in Wallisellen gelagert. Das HHKW ergänzt das Kehrichtheizkraftwerk am selben Standort, ist aber im Unterschied dazu nur in den Wintermonaten in Betrieb.

Bild: Kessellandschaft im Holzheizkraftwerk Aubrugg. Quelle: HHKW Aubrugg AG

Kessel im HHKW Aubrugg
 

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