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Wallisellen erhält das Label "Energiestadt"

2009

Am 24. November 2009 erreicht die Gemeinde Wallisellen einen energiepolitischen Meilenstein: Sie erhält das Label Energiestadt, das vom gleichnamigen Verein und vom Bundesamt für Energie verliehen wird. Mit dem Zertifikat, das im Kanton Zürich bisher 23 Gemeinden tragen, wird das Engagement für eine nachhaltige Energie-, Verkehrs- und Umweltpolitik honoriert. Um es zu erlangen, müssen mindestens die Hälfte des vom Trägerverein definierten Massnahmenkatalogs umgesetzt oder geplant sein. Für Gemeinden bieten sich dabei Bereiche wie Entwicklungsplanung, kommunale Gebäude, Versorgung und Entsorgung, öffentlicher Verkehr, Mobilität, interne Organisation und Kommunikation oder regionale und internationale Kooperationen an.

Zieleinlauf in einem Jahr
Den Anstoss, das energiepolitische Etappenziel "Label Energiestadt" anzustreben, gibt das Forum pro Wallisellen mit einer Petition. Anfang 2008 setzt die Gemeinde eine Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Gemeindeverwaltung, der Schule und der werke versorgung wallisellen ag unter der Leitung von Gemeinderat Peter Spörri ein. Diese packt die Aufgabe umgehend ein. Diese packt die Aufgabe umgehend an und erstellt zuerst einmal eine Bestandesaufnahme der bereits realisierten energetischen Massnahmen. Die Resultate zeigen, dass die Gemeinde bereits 46 Prozent der vorgeschlagenen Möglichkeiten realisiert hat. Dazu zählen unter anderem die Errichtung des Kleinwasserkraftwerks Herzogenmühle, das Primarschulhaus Bubental und das Hort- und Krippengebäude Arche, beide im Minergiestandard erstellt, und der geplante Bau des Feuerwehr-/Werkgebäudes im Minergie-P-Standard. Hinzu kommen verschiedene Mobilitätsmassnahmen im Glattal. Darüber hinaus sind bei den Sportanlagen namhafte Energieeinsparungen realisiert und eine Solaranlage für die von Warmwasseraufbereitung im neuen Garderobengebäude installiert worden.

46 Prozent sind aber noch nicht 50 Prozent. So erstellt die Arbeitsgruppe, die von einer Energiefachfrau begleitet wird, ein realistisches Aktivitätenprogramm. Es sieht mehrere Fördermassnahmen vor: Unter anderem soll die Gemeindeverwaltung künftig Ökostrom beziehen und auch einen Teil der öffentlichen Beleuchtung damit betreiben sowie gemeindeeigene Neubauten und soweit wie möglich auch Sanierungen weiterhin im Minergie-Standard ausführen lassen. Ausserdem soll mit der Realisation eines Parkierungskonzept die Mobilität optimiert, eine Energiebuchhaltung eingeführt und eine Energieberatung für Hauseigentümer etabliert werden. Mit diesen Massnahmen erreicht die Gemeinde Wallisellen 53 Prozentpunkte auf der Energiestadt-Skala und meldet sich im August 2009 zur Zertifizierung an. Die Prüfung der eingereichten Unterlagen besteht sie mit einer Note von 54,7 Prozentpunkten und der Auszeichnung "Energiestadt".

Auf diesen Lorbeeren kann sich Wallisellen aber nicht ausruhen: Der Erhalt des Labels ist nur eine Etappe in einem kontinuierlichen, energiepolitischen Prozess. Fortan gilt es jedes Jahr, neue Ziele und Massnahmen zu definieren, und alle vier Jahre nimmt die Label-Kommission eine Überprüfung (Reaudit) vor. Sind mindestens 75 Prozent der Massnahmen aus dem erstellten Katalog umgesetzt, winkt das Label "European Energy Award Gold". Es gibt also noch viel zu tun.



Bild: Das Label Energiestadt.

Energiestadt Wallisellen
 

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