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Die reformierte und die katholische Kirche jubilieren

2008

Im Jahr 2008 begehen sowohl die evangelisch-reformierte als auch die römisch-katholische Kirchgemeinde Wallisellens einen runden Geburstag. Die erstere feiert das 100-jährige Jubiläum ihres Gotteshauses am Chilerai mit einem Volksfest und einem Gottesdienst. Zum runden Jahrestag gibt sie beim Leiter des Ortsmuseums, Albert Grimm, eine Ausstellung in Auftrag. Seine Schau «Vom Rand in die Mitte» und die dazugehörige 30-seitige Broschüre geben einen spannenden Überblick über den Bau der Kirche und die Entwicklung ihrer Umgebung.
Anders, als ihre exponierte Lage auf einem Hügel und in der Nähe des Bahnhofs es vermuten lässt, stand die Kirche früher nicht im Herzen Wallisellens. Vielmehr wurde sie 1908, als Ersatz für eine weiter westlich liegende Kapelle, am Rand des Dorfes gebaut, mitten im Landwirtschaftsland. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als die Schweizerische Nordostbahn das Dorf erschliesst und ein Bahnhof gebaut wird, beginnt Wallisellen sein Schwergewicht zu verschieben und in Richtung des heutigen Zentrums zu wachsen.

Die Kirche wurde, im Unterschied zu anderen sakralen Bauten aus dieser Zeit, von ihren Architekten Bischoff und Weideli im Jugendstil entworfen. Typisch dafür sind die kleinen ovalen Fenster, die Blumenornamente, die Lampen oder der Schriftzug der Bibelverse an den Wänden.

Die katholische Kirche entstand 1957/58
Ein halbes Jahrhundert weniger alt ist die katholische Kirche St. Antonius an der Alpenstrasse. Das Land dafür kaufen die wenigen Katholiken in Wallisellen bereits 1924. Damals sind sie noch in einem privaten Verein organisiert, weil die katholische Kirche im Zwinglikanton nach wie vor nicht anerkannt ist. Vorerst entstehen auf dem Gelände, finanziert mit Spendengeldern, eine Kapelle und ein Pfarrhaus. Der Bau einer eigenen Kirche wird erst aktuell, als im Rahmen des wirtschaftlichen Aufschwungs nach dem 2. Weltkrieg vermehrt Katholiken in die Gemeinde zuwandern. 1951 gründen die Angehörigen dieser Konfession die Römisch-Katholische Kirchgemeinde Wallisellen. Als Besitzerin der Liegenschaften wird die Stiftung St. Antonius ins Leben gerufen. 1957 ist schliesslich auch das Geld beisammen, um das lang ersehnte Gotteshaus zu bauen. Am 16. März 1958 wird es eingeweiht. 1959 erhält es eine Orgel und 1961 vier Glocken.


Bilder: Die reformierte Kirche, eingebettet in das neue Ortsbild im Zentrum (links), und der Stein am Standort der ersten Kirche Wallisellens.

Kirchen Wallisellen
 

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