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Minigolf-Anlage vor dem Aus gerettet

2007 - 2010

Am 5. Juni 2010 wird die Minigolf-, Boccia- und Tischtennis-Anlage beim Sportzentrum neu eröffnet. Ihrer Renaissance vorangegangen war ein langwieriges Hickhack um Für und Wider den Erhalt des beliebten Freizeitangebots.

Ende 2007 läuft der Bauvertrag mit dem Pächter aus, der die Anlage und das dazugehörige kleine Verpflegungskiosk seit 1993 betreibt. Die Gemeinde will den Vertrag nicht mehr verlängern. Sie ist unzufrieden mit der Führung der Anlage und vertritt den Standpunkt, der Pächter habe zuviel in das Restaurant und zu wenig in die Spielanlage investiert. Dieser wiederum behauptet, man schiebe ihn ab, weil er dem Restaurant des Sportzentrums zu viel Konkurrenz mache. Vorerst nimmt sich die Gemeinde vor, den Minigolf weiter zu betreiben, aber in einer anderen Form. Die Rede ist von einer Angliederung an das Sportzentrum.

Nachdem die 18-Loch-Anlage, nunmehr im Besitz der Gemeinde, ein halbes Jahr stillgelegen hat, wird sie anfangs Juli 2008 wieder in Betrieb genommen. Eine Saison lang wird sie vom Eishockey-Club Wallisellen geleitet, der am Rand des Bankrotts steht und dank dieser Lösung seinen Untergang verhindern kann. Der EHC bringt die Anlage zuerst wieder auf Vordermann. Die Einnahmen aus dem Spielbetrieb liefert er der Gemeinde ab, welche ihrerseits die von den EHC-Spielern freiwillig geleisteten Arbeitseinsätze mit einem fixen Stundenlohn vergütet. Es ist eine eindeutige Win-win-Situation.

Im März 2009 beantragt der Gemeinderat entgegen seinen ursprünglichen Plänen den Abbruch der Minigolf-Anlage. Den Gesinnungswandel hat er vollzogen, weil ihm die Kosten für die fällige Sanierung der Einrichtung mit 250'000 bis 300'000 Franken zu hoch erscheinen. Sowieso – lässt er an einer Pressekonferenz verlauten – liessen die rückläufigen Besucherzahlen darauf schliessen, dass das Interesse an diesem Freizeitvergnügen nachgelassen habe. Die Walliseller und Wallisellerinnen wollen sich der Meinung ihrer Behörden aber nicht anschliessen. Ihr Herz hängt am Minigolf, wie die Abstimmung an der Gemeindeversammlung vom 2. April 2009 eindeutig zeigt. Mit 210 zu 42 Stimmen lehnen sie das Begehren des Gemeinderates ab und erteilen ihm stattdessen den Auftrag, eine Sanierungsvorlage für die Anlage auszuarbeiten. Der erfüllt seine Pflicht zwar contre coeur, aber rasch, und legt an der Gemeindeversammlung vom 22. September einen entsprechenden Sanierungsplan mit einem Kreditrahmen von 290'000 Franken vor.

In den Monaten darauf wird die mittlerweile ziemlich verlotterte Anlage für 320'000 Franken wieder instand gestellt. Die Mehrkosten ergeben sich aus den zusätzlichen Wünschen des neuen Pächters, der die Anlage weiterführen wird und sich vorgenommen hat, vor allem Familien für diesen Geschicklichkeitssport zu begeistern.


Bild: Die Minigolf-Anlage Wallisellens erstrahlt in neuem Glanz. (Foto: Jeannine Horni)

Minigolf Wallisellen
 

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