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Wallisellen wird an die Glattalbahn angeschlossen

2008 - 2010

Am 10. Juli 2008 beginnen die Bauarbeiten an der dritten und letzten Etappe der Glattalbahn. Für 246 Millionen Franken wird eine 5,2 Kilometer lange Strecke gebaut, die acht neue Haltestellen umfasst. Sie verbindet Wallisellen künftig auf der einen Seite via Herti und Melchrüti mit Glattbrugg und dem Flughafen, auf der anderen Seite via Glattzentrum mit dem neuen Ortsteil auf dem Zwicky-Areal und dem Bahnhof Stettbach. Unsere Gemeinde bildet in diesem Netz einen wichtigen Knotenpunkt, an dem die ÖV-Nutzer von der S-Bahn auf die Glattalbahn umsteigen können. Die Haltestelle kreuzen wird die Bahn auf dem alten SBB-Trassee, das direkt an den Bahnhof grenzt.
Auch der ingenieurtechnisch härteste Brocken kommt auf Walliseller Territorium zu liegen: das 1200 Meter lange Hochtrassee, das nach dem Bahnhof Wallisellen ansetzt, auf zehn Metern Höhe am Einkaufszentrum Glatt vorbeiführt, die Autobahn und die Glatt überquert und beim Zwicky-Areal wieder die Erde berührt. Die Bauarbeiten an diesem Abschnitt beeinträchtigen zeitweise den Verkehrsfluss auf der Autobahn A1, weil sie verengt werden muss. Die Staulage in den Morgen- und Abendsstunden wird so noch verschärft.

Der im Spätsommer 2009 fertig gestellte Viadukt mit der eleganten Kurve steht wie ein riesiges Kunstwerk in der Landschaft und verstärkt den urbanen Charakter, den Wallisellen anzunehmen beginnt. Im Oktober erhalten die Einwohnerinnen und Einwohner im Rahmen mehrerer Begehungen die Gelegenheit, den Bau zu bestaunen. Ein Jahr später neigen sich die Bauarbeiten an der neuen Bahnstrecke dem Ende zu. Die Eröffnung der von der VBZ betriebenen neuen Linie 12 ist auf den 12.12.2010 angesetzt. Ab dann dürfte das Menschengewimmel am neuen Bahnhof Wallisellen nochmals beträchtlich zunehmen.

150 Jahre Glatttalbahn
Vier Jahre zuvor, im September 2006, hatte Wallisellen zusammen mit Uster, Schwerzenbach und Dübendorf den 150. Geburtstag der Ur-Glattallinie gefeiert. Die Glatthalbahn, welche die Dörfer zwischen Uster und Wallisellen verband, war ein Teilstück des von der Nordostbahngesellschaft (NOB) gebauten Eisenbahnnetzes. Bei der Festlegung der Linienführung erhielt Wallisellen vor dem Konkurrenten Kloten den Zuschlag, den es sich mit der kostenlosen Abgabe des benötigten Landes teuer erkaufte. Am 28. Juli 1865 wurde die Glatthal-Bahn eingeweiht. Sie läutete den Aufschwung Wallisellens vom Bauerndorf zur Industriegemeinde ein und bewirkte die Verschiebung des dörflichen Zentrums von der Opfikonerstrasse Richtung Bahnhof. Die Fahrt von Wallisellen nach Uster mit der Dampfeisenbahn dauerte damals noch 25 Minuten. Die S14 ist nur um acht Minuten schneller geworden.


Bild: Neue Station der Glattalbahn im Bahnhof Wallisellen (links). Im Hintergrund steigt das Trassee hoch zum Viadukt. (Foto: Jeannine Horni)

Glattalbahn, Station Wallisellen
 

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