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Die erste Begegnungszone Wallisellens

2007

Im Juni 2007 wird in der Alpenstrasse die erste Begegnungszone der Gemeinde eingeweiht. Auf dem Teilstück zwischen Reservoir- und Turnhallenstrasse sind Autos fortan angehalten, nur im Schritttempo zu fahren, genauer: mit maximal 20 km/h. Wer hingegen zu Fuss unterwegs ist, darf sich auf der ganzen Verkehrsfläche frei bewegen und ist gegenüber den Fahrzeuglenkern vortrittsberechtigt.

Die Begegnungszone ist ein Kompromiss zwischen zwei diametral entgegengesetzten Petitionen, die Bewohner in der näheren Umgebung eingaben. Die einen sorgten sich um die Sicherheit ihrer Kinder, die den Kindergarten und die Schule an der Alpenstrasse besuchen, und verlangten deshalb eine Verkehrssperrung für den Strassenabschnitt, der zwischen den Pausenplätzen durchführt. Die Anwohner an der parallel verlaufenden Erikastrasse wiederum fürchteten den Mehrverkehr, den diese Massnahme für sie bedeuten würde, und forderten den Gemeinderat auf, von einer totalen Sperrung abzusehen.

Die Gemeindebehörde lässt acht Varianten prüfen und fällt dann einen salomonischen Entscheid: Die komplette Sperrung der Alpenstrasse sei verkehrstechnisch und politisch nicht opportun, aber die Sicherheit der Kinder müsse trotzdem verbessert werden, lässt sie verlauten. Die Begegnungszone, die sie schliesslich einrichten lässt, ist durch spezielle Markierungen, Fahrbahnbeläge, Poller und Verkehrstafeln gekennzeichnet.


Bild: An der Alpenstrasse wurde zum Schutz der Schulkinder die erste Tempo20-Zone Wallisellens eingerichtet. (Foto: Jeannine Horni)

Begegnungszone Alpenstrasse
 

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