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Keine Chance für Tempo 30 generell

2001 - 2004

Am 12. Dezember 2001 segnet die Gemeindeversammlung den neuen kommunalen Verkehrsplan an, der von einer gemischten Arbeitsgruppe mit Vertretern des Gemeinderats, der Verwaltung, der Ortsparteien und der "Aktion pro Zentrum" erarbeitet worden ist. Der Plan sieht vor, in allen Wohnquartieren und im Ortszentrum Tempo 30 einzuführen. Einzig auf den Transitachsen, der Alten Winterthurerstrasse und der Industriestrasse sollen weiterhin 50 km/h gelten. Die Industriestrasse soll die vom Durchgangsverkehr stark betroffene "City" entlasten und ermöglichen, ein attraktives Dorfzentrum zu gestalten.

Bald erwächst dem Vorhaben Opposition. Sie befürchtet unter anderem, dass die geplanten Massnahmen das Gewerbe im Zentrum behindern könnten. Die Gemeindeversammlung vom 30. September 2002, die über den Rahmenkredit für die Umsetzung des Verkehrsplans entscheiden soll, ist selten gut besucht. Obwohl der Gemeinderat sich dabei engagiert für das Projekt einsetzt, verweigern ihm 422 der 811 anwesenden Stimmbürger die Gefolgschaft.

Am 9. Februar 2003 wird der Rahmenkredit mit 1435 Ja- gegen 2434 Nein-Stimmen an der Urne definitiv abgelehnt. Stimmbeteiligung: 50,4 Prozent. Damit findet sich der Gemeinderat in einer paradoxen Situation: Der Auftrag zur generellen Einführung von Tempo 30 besteht zwar weiterhin, aber die Mittel für die Umsetzung werden nicht frei gestellt. Den Ausweg aus dieser Situation ermöglichte die Initiative von Hansruedi Rinderknecht und Mitunterzeichner, die an der Gemeindeversammlung vom 7. Juli 2003 angenommen wurde. Der Auftrag an den Gemeinderat, Tempo 30 flächendeckend einzuführen, wurde aus dem kommunalen Verkehrsplan gestrichen. Dafür erhielt der Gemeinderat den Auftrag, ein Konzept für die Schulwegsicherung zu erarbeiten. Bereits an der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2003 lag dieses Projekt vor. Die Stimmberechtigten bewilligten einen Kredit von Fr. 412'000.- für total 21 bauliche Massnahmen im Bereich von Kindergärten und Schulhäusern. Die Schulwegsicherung wurde im Frühjahr 2004 realisiert. Die Fahrgeschwindigkeiten konnten dadurch deutlich reduziert werden.

Bild: Die Schulwege sind sicherer geworden. (Foto: Jeannine Horni)


 

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