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Die neu eingeführten Südanflüge erregen die Gemüter

2001 - 2005

Im Herbst 2001 verlangt Deutschland erhebliche Einschränkungen der An- und Abflüge in den Norden respektive über den süddeutschen Raum. Der entsprechende Luftverkehrs-Staatsvertrag ist politisch äusserst umstritten und führt Ende Oktober 2003 zur Etablierung von Südanflügen über die Forch und Zürich-Nord. In Wallisellen ist hauptsächlich das Melchrütiquartier betroffen. Damit erreicht der Kampf der vom Fluglärm betroffenen Bevölkerung einen neuen Höhepunkt.

Während nur eines Jahres verdreifachen sich die Südanflüge auf rund 800 bis 900 Bewegungen pro Monat. Und trotz der Krise des Hub-Carriers Swissair und ihrer Redimensionierung zur Swiss zeichnet sich für die Zukunft keine wesentliche Reduktion der Flugbewegungen ab. Mittlerweile gibt es im Streit um die Verteilung des Fluglärms fast so viele Gruppen wie betroffene Gemeinden. Der Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen Zürich muss nunmehr die unterschiedlichen Interessen von 73 Mitglied-Gemeinden unter einen Hut bringen.

Im Juni 2005 entscheidet sich die Gemeinde Wallisellen deshalb, aus dem Schutzverband auszutreten und sich auf die Mitwirkung in der Task-Force Flughafen zu konzentrieren. Die Gemeindeversammlung vom 20. September 2005 segnet diesen Entscheid ab. Bassersdorf wiederum tritt Ende 2004 wegen Differenzen mit den übrigen Mitgliedern aus der Task-Force aus. Bei allen Unterschieden haben die zahlreichen Gruppierungen und Verbände aber gewisse Forderungen gemeinsam, so etwa die Plafonierung der Flugbewegungen, die Abkehr vom Hub-Konzept und die Einhaltung der Nachtruhe.

Von einer Belastung wird Wallisellen jedoch befreit. Das Militär beschliesst .im Dezember 2003 aus Spargründen, den Flugbetrieb in Dübendorf ab Herbst 2005 einzustellen. Damit ist in Wallisellen zumindest das Donnern der Militärjets Vergangenheit.

Bild: Wallisellen engagiert sich in der Task Force Fluglärm für einen massvollen Flugverkehr.


 

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