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Wirtschaftsförderung durch Strassenbau

1833 - 1850

Wer heute mit dem Auto nach Wallisellen fährt, begegnet zunächst einmal zahlreichen Hochleistungsstrassen rund um die Gemeinde. Hochleistungsstrassen wurden in Wallisellen aber nicht erst in jüngster Zeit, sondern bereits im 19. Jahrhundert angelegt.

Die Schweiz hinkt im Strassenbau etwa ein Vierteljahrhundert hinter den meisten anderen europäischen Staaten her. Im Kanton Zürich treiben die Liberalen den Strassenbau energisch voran. Für sie ist der Bau neuer, moderner Kunststrassen wirtschaftliche Notwendigkeit und Prestigeobjekt, mit dem Fortschritt und Leistungsfähigkeit des neuen Regimes bewiesen werden soll. Sie verabschieden 1833 ein Strassenbaugesetz und ein umfassendes Strassenbauprogramm.

In Wallisellen ist vom Bauprogramm in erster Linie die Winterthurerstrasse betroffen. Die alte Winterthurerstrasse nämlich genügt den Ansprüchen der Kantonsregierung nicht mehr. Eine neue Winterthurerstrasse muss her und dieses Projekt wird 1840/41 ausgearbeitet. Wallisellen ist mit diesem Projekt gar nicht einverstanden, liegt die neue Strasse doch an der Peripherie der Gemeinde, während die bisherige Strasse die Gemeinde durchquert. Aber alle Einwendungen helfen nichts; die Strasse wird 1842/43 gebaut – und ist auch heute noch eine wichtige Walliseller Verkehrsverbindung.

Bild: Die alte Winterthurerstrasse auf der Höhe Kreuzplatz 1945.


 

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