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Die automobile Gesellschaft prägt Wallisellen

1950 - 2000

Die wirtschaftliche Entwicklung von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft führt nach 1950 zu einer Konzentration der Arbeitsplätze in der Stadt Zürich, im Limmat- und im Glatttal – und damit in und um Wallisellen – sowie zu einer ausgreifenden räumlichen Trennung von Wohnung und Arbeit. Ohne die automobile Revolution wäre diese Trennung nicht möglich gewesen. 1950 arbeiten erst 51'000 Berufstätige ausserhalb ihrer Wohngemeinde, 1990 sind es bereits 162'000, 1990 sind es 320'000 – und mehr als die Hälfte aller Erwerbstätigen fährt in diesem Jahr mit dem Auto zur Arbeit. Die Zahl der Personenwagen steigt im Kanton Zürich von 28'000 (1950) auf über 500'000 (1990).

In Wallisellen ist diese Entwicklung besonders gut sichtbar. Ab 1972 durchquert die Nationalstrasse N4 das Gemeindegebiet. Zahlreiche weitere Strassen werden ausgebaut. Die Verkehrsbelastung in und um Wallisellen nimmt rasant zu. Seit den siebziger Jahren versucht die Gemeinde mit lokalen Verkehrskonzepten die negativen Auswirkungen des Autoverkehrs auf die Lebensqualität in Wallisellen zu reduzieren. Dabei geht es zunächst um die Erhöhung der Verkehrssicherheit, spätestens ab den neunziger Jahren aber geht es um die Entlastung der Wohnquartiere vom Durchgangsverkehr und um die Förderung des öffentlichen Verkehrs in Wallisellen und Umgebung. Ein Konzept, das die umfassende Einführung von Tempo 30 in Wallisellen verlangt, wird im Jahr 2003 von der Bevölkerung allerdings deutlich verworfen.

Bild: Die Herzogenmühle findet sich ab 1972 unversehens in einer völlig neuen Umgebung wieder...


 

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