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Wallisellen wird zum Kartoffelacker

1940 - 1945

Im Oktober 1940 lanciert der Bundesrat den so genannten „Plan Wahlen“, das heisst eine eigentliche Anbauschlacht, um die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln auch während des Zweiten Weltkrieges sicherzustellen.

Das offene Ackerland wird im Rahmen dieser Anbauschlacht fast auf das Dreifache gesteigert und zahlreiche öffentliche und private Anlagen werden zu Anbaugebieten umgewandelt. So beschliesst der Gemeinderat von Wallisellen, Gemeindeland für den Gemüseanbau freizugeben, eine Wiese an der Alpenstrasse umzupflügen und weitere öffentliche Anlagen umzunutzen. Für die Landwirte bedeutet dies einen Arbeitszuwachs, der kaum zu bewältigen ist. Sie werden zwar durch Hilfskräfte unterstützt, aber das ist für die Bauernfamilien nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Auch Jugendliche aus Wallisellen setzen sich ein. 1944 werden 134 Jugendliche in verschiedene Landesgegenden vermittelt.

Um Lebensmittel besser konservieren zu können, richtet die Gemeinde zudem 1940 eine Dörranlage im alten Spritzenhaus an der Opfikonerstrasse ein. Wie hart die Zeiten gewesen sind, lässt sich auch daran ablesen, dass 1941 Wallisellen Schülern die systematische Sammlung von Wildfrüchten übertragen hat.

Bild: In diesem Haus richtete die Gemeinde die Dörranlage ein.


 

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