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Heimat in der Jungsteinzeit

6000 v. Chr.

Der Mensch erlebt in seiner Geschichte zwei Revolutionen: die eine im Neolithikum (Jungsteinzeit), die andere im industriellen Zeitalter. Die erste Revolution zeichnet sich dadurch aus, dass der Mensch sesshaft wird, Getreide anbaut und Tiere züchtet. Die Menschen beginnen damit, Keramik zu brennen und Gefässe zu formen, und sie stellen immer erstaunlichere Waffen und Werkzeuge her.

In dieser Zeit leben auch Menschen im Raum Wallisellen. Ihre Kleidung produzieren sie aus Lein, den sie, ebenso wie das Getreide, das sie essen, selber anbauen. Vermutlich halten sie auch Tiere, wodurch sie einen Teil ihres Fleischbedarfes decken. Ein wichtiger Bestandteil der Nahrungsmittelbeschaffung aber bleibt in der gesamten Steinzeit die Jagd sowie das Sammeln von Wildfrüchten.

Sind sie verantwortlich für die Waldbrände, die zu jener Zeit wüten? Die Archäologie nämlich hat bewiesen, dass es in dieser Zeit rund um das Langacher Moos häufig brannte. Gut möglich, dass die Menschen damals den Wald mittels Bränden rodeten, um Raum für Felder und Tiere zu gewinnen. Wie auch immer – es sind die ersten Menschen, die nachweislich in diesen Naturraum eingegriffen haben.

Bild: Überblick über die Zeitabschnitte in Urzeit und Altertum.
Die grossen Zeitabschnitte

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