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Ein neuer Stadtplatz zwischen Richti und Glatt
Spatenstichfeier zum Auftakt der Bauarbeiten

Im August 2018 beginnen die Bauarbeiten am Projekt „Gesamtverkehrliche Integration Richti – Glatt (GIRG)“. Das Projekt sieht vor, die Verkehrsräume und den Platz zwischen dem Quartier Richti und dem Einkaufszentrum Glatt neu zu organisieren und städtebaulich aufzuwerten. Die Bauzeit dauert rund zwei Jahre. An der Spatenstichfeier nahmen auf Einladung der Gemeinde Wallisellen rund 60 Gäste teil, darunter die Volkswirtschaftsdirektorin des Kantons Zürich, Regierungsrätin Carmen Walker Späh.

Das Projekt GIRG stellt die Funktions- und Leistungsfähigkeit der Verkehrsinfrastrukturen im Raum Richti – Glatt langfristig sicher. Die Neue Winterthurerstrasse wie auch der Knoten mit der Industriestrasse dienen nicht nur der Erschliessung des Gebiets, sie sind auch Teil der Zentrumsumfahrung Wallisellen. Mit der Entwicklung des Richtiareals zur einem urbanen Quartier Wallisellens mit 1‘200 BewohnerInnen und rund 3‘500 Arbeitsplätzen ist die Achse Bahnhof Wallisellen – Richti – Einkaufszentrum Glatt zu einer bedeutenden Verbindung beim Langsamverkehr (Fussgängerinnen/Fussgänger und Velos) geworden. Die Fahrgastzahlen an den Glattalbahn- und Bushaltestellen Glatt verzeichneten markante Zunahmen.

 

Optimierte Verkehrsführungen und verbesserte Aufenthaltsqualität

Ziel des Projekts GIRG ist deshalb auch, die Aufenthaltsqualität der zahlreichen VerkehrsteilnehmerInnen und PassantInnen im Bereich Richti – Glatt zu steigern. Die untere Ebene, die Stadtebene der Neuen Winterthuerstrasse, wird deshalb vom heutigen, rein funktionalen Verkehrsraum zu einem vielfältig nutzbaren Stadtplatz umgewandelt.

Hauptbestandteile des Projekts bilden der neue zentrale Bushof auf der Mittelinsel der Neuen Winterthurerstrasse, ein grosszügig bemessener, durch Lichtsignalanlagen gesicherter FussgängerInnenübergang, neue Verkehrsführungen im Bereich der Kreisel Ost und West, die Entflechtung der Vor- und Zufahrten zum Einkaufszentrum Glatt sowie die einheitliche Gestaltung und Möblierung der Aussenräume.

Die Kosten des GIRG Projekts belaufen sich auf rund 15 Millionen Franken. Finanziert werden sie aus Interessensbeiträgen der Grundeigentümer. Weiter leistet der Bund Beiträge aus dem Agglomerationsprogramm. Für die Gemeinde Wallisellen ergeben sich aus dem Projekt keine Investitionen.

 

Die Volkswirtschaftsdirektorin als prominente Gastrednerin

Die Volkswirtschaftsdirektorin, Regierungsrätin Carmen Walker Späh überbrachte an der Spatentichfeier die Grussbotschaft des Kantons Zürich. Sie sei froh, dass es mit dem Richti-Areal vorwärtsgeht: „Es liegt eine überzeugende Lösung vor, welche für den öffentlichen Verkehr, für den Strassenverkehr sowie für den Langsamverkehr Verbesserungen bringt."

 

Integral vernetzter Stadtraum zwischen Bahnhof und Glattzentrum

Bernhard Krismer blickte in seinem Wortbeitrag auf die dynamische Entwicklung zurück, die Wallisellen während den 20 Jahren seiner politischen Tätigkeit als Bauvorstand und Gemeindepräsident genommen hat. Die Aufgaben, die sich Behörden, Investoren, Planern, Architekten und Ingenieuren gestellt hätten, seinen anspruchsvoll und herausfordernd gewesen. Nichtsdestotrotz sei Wallisellen im wahrsten Sinne des Wortes zusammen-gewachsen – nicht nur räumlich, sondern auch im Denken und im Selbstverständnis seiner Einwohnerinnen und Einwohner. Das Glattzentrum, zu welchem früher selbst Einheimische praktisch nur im Auto hinfuhren, sei nun bald integraler Bestandteil eines durchgehend gestalteten Stadtraums zwischen dem historischen Dorfzentrum und den ehemaligen Restflächen und Randgebieten südlich der Bahngleise. Das Projekt GIRG bilde so gesehen einen letzten aber zentralen Puzzlestein, um dieses langgehegte Ziel zu erreichen. Viele hätten dazu beigetraten. Zum Abschluss seiner Ansprache war es Bernard Krismer ein besonderes Anliegen, einem von ihnen speziell danke zu sagen: Andreas Flury, der ihn während seiner gesamten Amtszeit – u.a. als Gesamtprojektleiter der Glattalbahn und des GIRG Projekts – begleitet hat. Mit seinen herausragenden Qualitäten als Projektmanager, als Kommunikator und seinem unerschütterlichen Glauben an die Machbarkeit innovativer Visionen habe er sich in ganz besonderer Art und Weise für die Gemeinde Wallisellen verdient gemacht.

 

Verabschiedung des langjährigen Walliseller Gemeindepräsidenten

Andreas Flury gab im Rahmen seines Referats sein bisheriges Mandat als Gesamtprojektsleiter offiziell an seinen Nachfolger Herbert Notter weiter. Er zeigte auf, dass GIRG in vielschichtiger Weise mit dem 2010 abgeschlossenen Bau der Glattalbahn verknüpft ist. Die Glattalbahn habe der Entwicklung des Quartiers Richti – die entscheidendenden Impulse verliehen – und GIRG sei sozusagen die aussenräumliche Antwort auf die nachhaltige und qualitativ hochwertige Innenverdichtung, die hier in den letzten Jahren stattgefunden habe. Zum Abschluss der Ansprach nutzte Flury die Gelegenheit, Bernhard Krismer bei einem seiner letzten öffentlichen Auftritte als Walliseller Gemeindepräsident für die langjährige Zusammenarbeit im GIRG Projekt und beim Bau der Glattalbahn zu danken.

 

Flagge als Symbol für den neu entstehenden Stadtraum

Als von weitem sichtbares Zeichen für die unmittelbar bevorstehenden Bauarbeiten, hissten Regierungsrätin Carmen Walker Späh, Gemeindepräsident Bernhard Krismer und Gesamtprojektleiter Andreas Flury zum Finale der Spatenstichfeier eine Image-Flagge des GIRG Projekts. Die Flagge mit dem Aufdruck „der neue Glattplatz – im Bau 2018 bis 2020 – ergänzte weitere Ausstellungsobjekte auf dem Festplatz. So z.B. einen mit Steckdose versehen Elektrobügel für E-Bikes, einen multifunktionalen Beleuchtungsmast und einen Baum in einem runden Pflanztrog. Die Gegenstände sollten den Gästen einen ersten Eindruck vermitteln, wie sich der neue urbane Platz zwischen Richti und Glatt in rund zwei Jahren präsentieren wird.

 

Erste Bauarbeiten im Bereich des Kreisels Industriestrasse / Neue Winterthurerstrasse

Der Ablauf der zweijährigen Bauarbeiten im Zusammenhang mit dem Projekt GIRG ist so geplant, dass der Verkehrsfluss und die Hauptverkehrsbeziehungen jederzeit gewährleistet sind. Dabei werden auch die saisonal schwankenden Verkehrsaufkommen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Einkaufsbetrieb im Glattzentrum, bewusst genutzt. Temporäre Immissionen und Beeinträchtigen werden dennoch nicht vollständig auszuschliessen sein. Der erste Bauabschnitt liegt im Bereich des Kreisels Industriestrasse / Neue Winterthurerstrasse. Die Industriestasse wird dabei um eine zusätzliche Abbiegespur ergänzt, die dem motorisierten Privatverkehr eine direkte Zufahrtsmöglichkeit in das Parkhaus und den Anlieferungsbereich des Glattzentrums eröffnet. Der Kreisel selbst wird dadurch entlastet, was in Verkehrsspitzenzeiten Staubildungen reduziert. Die Bauarbeiten der Phase 1 dauern rund sechs Wochen. Die Zufahrten zum Parkhaus und zur Anlieferung des Glattzentrums sind gewährleistet. Für den Langsamverkehr (Fussgängerinnen/Fussgänger und Velos) ergeben sich im Bereich der International School Zurich North temporäre Umleitungen.


GIRG Gesamtverkehrliche Integration Richti - Glatt
 

Datum der Neuigkeit 26. Juni 2018